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Modellbausätze für PistenBully Karosserien und Zubehör in 1:12

Hinweis: Alle abgebildeten Modelle enthalten selbst erstelltes Zubehör und Details, die nicht käuflich erhältlich sind.

Informationen zum Unternehmen

AT modellbau wurde im Jahr 2007 gegründet, um Bausätze und Zubehör für Modellpistenraupen zu vertreiben. Mitte 2008 übersiedelte das Unternehmen nach USA, und hat jetzt den Sitz am Fuß der Rocky Mountains in Denver, Colorado.

Die erste ferngesteuerte Pistenraupe, ein Kässbohrer PistenBully 36.145D, wurde vom Firmengründer als Teenager 1974/75 gebaut. Aufgrund der begrenzten Möglichkeiten zu dieser Zeit waren Antrieb und Ketten nicht sehr stabil, das Modell fuhr zwar, aber es war nach den ersten Einsätzen schnell klar, dass Verbesserungen notwendig waren. Diese sind dann aber irgendwie stecken geblieben, und so wurde 2011 ein neues Fahrgestell mit Ketten gebaut, um diese historische Modellpistenraupe wieder einsatzfähig zu machen.

Anfang der 80er Jahre brachte Graupner ein Modell des PistenBully heraus, welches natürlich angeschafft wurde und seither im Einsatz ist.

Da die Karosserie des Graupner PistenBullys nicht mehr zeitgemäß war, wurde der Entschluss gefasst, eine Karosserie des nagelneuen PistenBully 600 Polar zu bauen. Da in der Familie 4 solcher Modelle vorhanden sind, wurde die aufwändige Art des Tiefziehens gewählt.

Das eröffnete die Möglichkeit, die Karosserie auch anderen interessierten Modellbauern zugänglich zu machen. Nach Abschluss eines Lizenzvertrages mit der Kässbohrer Geländefahrzeug AG war auch die rechtliche Seite geklärt, und inzwischen ist unser PistenBully 600 Bausatz der weitaus am meisten verbaute Karosseriebausatz in 1:12. AT modellbau ist übrigens das erste Unternehmen, das Upgrade-Karosserien in Kleinserie für den Maßstab 1:12 hergestellt hat.

Fachsimpeln

PB120 Abb: PistenBully PB 36.145D Modell in 1:8 aus dem Jahre 1975


PistenBully PB 36.145D aus den 70er-Jahren (1:8)

Damit hat alles angefangen! Erstfahrt am 29. 3. 1975

Die Karosserie wurde aus Sperrholz und Balsaholz aufgebaut, ebenso die Fahrwerkswanne. Für das Getriebe wurden verschiedene Varianten ausprobiert, zum Schluss blieb es bei einem Schneckenantrieb von Fischer Technik. Mitte der 70er-Jahre war gerade für ferngesteuerte Fahrzeugmodelle herzlich wenig auf dem Markt. Die Batterien waren Bleiakkus mit Säurefüllung, nicht abgedichtet, also damit musste vorsichtig umgegangen werden. Die Fernsteuerungen kosteten damals noch ein Vermögen, für die Servos gab es Schnellwechselvorrichtungen, damit man sie von einem Modell zum anderen transferieren konnte. Deshalb ist jedes Teil an diesem Modell selbstgefertigt, z.T. mit einfachen Methoden und oftmals ohne Kenntnis der auftretenden Kräfte.

Die Planung für das Modell begann im Herbst 1974, die Erstfahrt war am Karsamstag, den 29. März 1975. Im Winter 1975/76 war es im Einsatz.

Von den damals angeschriebenen Firmen Kässbohrer, Hämmerle und Ratrac existiert heute nur mehr eine. Kässbohrer schickte übrigens die besten Unterlagen, und zwar eine aufwändige Broschüre mit Dreiseitenansichten, also ideal für den Modellbauer.

Brief von Kässbohrer
Abb: Brief von Kässbohrer 1974